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Praxis·5 Min. Lesezeit

Reservierungssystem fürs Restaurant: Was es können muss und was es kostet

Gäste wollen auch nachts und am Ruhetag einen Tisch buchen. Ein Reservierungssystem nimmt diese Buchungen an, ohne dass jemand ans Telefon muss. Hier steht, worauf es bei der Auswahl ankommt.

von orderio Team

Das Telefon klingelt mitten im Service, und niemand hat eine Hand frei. Viele Reservierungen gehen so verloren oder landen auf einem Zettel, der später nicht mehr auftaucht. Ein Online-Reservierungssystem löst das: Gäste buchen selbst, rund um die Uhr, und dein Team sieht jede Buchung im Tischplan.

Portal oder eigene Buchungsseite

Es gibt zwei Arten von Anbietern. Portale zeigen dein Restaurant in einem großen Verzeichnis neben vielen anderen und berechnen oft eine Gebühr pro Gast. Bei einer eigenen Buchungsseite reservieren Gäste direkt bei dir, unter deinem Namen, und du zahlst einen festen Monatspreis.

Wie schnell ein Portal wegfallen kann, hat Quandoo gezeigt. Die Plattform hat 2026 den Betrieb eingestellt, viele Restaurants mussten kurzfristig umstellen. Was das bedeutet, steht im Beitrag Quandoo ist abgeschaltet.

PortalEigene Buchungsseite
KostenOft Gebühr pro GastFester Monatspreis
Gefunden überVerzeichnis des PortalsWebsite, Google, Social Media
DanebenAndere RestaurantsNur dein Restaurant
GästedatenBeim PortalBei dir

Was die Gebühr pro Gast ausmacht

Ein Beispiel: Quandoo verlangte im Tarif Pro zuletzt 29 Euro im Monat, 249 Euro Einrichtung und 3,50 Euro für jeden Gast, der über das Quandoo-Netzwerk gebucht hat. Kamen in einem Monat 200 Gäste über das Netzwerk, waren das 700 Euro zusätzlich. Bei einem festen Monatspreis bleibt die Rechnung gleich, egal wie viele Gäste buchen.

Was ein Reservierungssystem können muss

  1. Eigene Buchungsseite: Gäste wählen Datum und Personenzahl und sehen nur Uhrzeiten, zu denen ein passender Tisch frei ist.
  2. Tischplan: Alle Reservierungen eines Tages pro Tisch auf einen Blick, mit automatischer Tischvergabe.
  3. Sofort oder auf Anfrage: Du entscheidest, ob Buchungen direkt fest sind oder ob du sie erst bestätigst.
  4. Bestätigung und Erinnerung per E-Mail: Gäste wissen, dass es geklappt hat, und werden vor dem Termin erinnert.
  5. Telefonische Buchungen: Dein Team trägt Anrufe im selben System ein, damit der Tischplan vollständig ist.
  6. Anzahlung: Auf Wunsch zahlen Gäste beim Buchen einen Betrag pro Person.
  7. Läuft im Browser: Ohne extra Hardware auf Computer, Tablet oder Handy.

Was gegen No-Shows hilft

Gäste, die reservieren und nicht kommen, kosten einen Tisch am vollen Abend. Zwei Dinge helfen: eine Erinnerung per E-Mail vor dem Termin, damit Gäste rechtzeitig absagen, und bei großen Gruppen oder an gefragten Tagen eine Anzahlung. Wer eine Anzahlung leisten muss, bucht verbindlicher.

Datenschutz bei Reservierungen

Bei jeder Reservierung speicherst du Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Nutzt du dafür einen Anbieter, verarbeitet er diese Daten in deinem Auftrag. Nach Art. 28 DSGVO brauchst du dafür einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Frag deinen Anbieter danach und achte darauf, wo die Daten gespeichert werden.

So kommen die Buchungen rein

Eine Buchungsseite bringt nur etwas, wenn Gäste sie finden. Verlinke sie auf deiner Website, in deinem Google-Unternehmensprofil, bei Instagram und Facebook und in deiner E-Mail-Signatur. Ein Hinweis auf der Speisekarte oder auf dem Bon hilft ebenfalls.

Die orderio Tischreservierung bietet Buchungsseite unter deinem Namen, Tischplan, Bestätigung, Erinnerung und Anzahlung für 29 Euro im Monat zuzüglich Umsatzsteuer, ohne Einrichtungsgebühr und ohne Gebühr pro Gast. Einzelheiten stehen auf der Seite Tischreservierung Preise.

Häufige Fragen

Was kostet ein Reservierungssystem für Restaurants?

Portale berechnen oft einen Monatspreis plus Gebühr pro Gast. Bei orderio kostet die Tischreservierung 29 Euro im Monat zuzüglich Umsatzsteuer, ohne Einrichtungsgebühr und ohne Gebühr pro Gast.

Was ist besser, Portal oder eigene Buchungsseite?

Ein Portal bringt Sichtbarkeit im Verzeichnis, kostet aber oft pro Gast und zeigt die Konkurrenz daneben. Eine eigene Buchungsseite hat einen festen Preis, und die Gästedaten bleiben bei dir.

Wie verhindere ich No-Shows?

Mit einer Erinnerung per E-Mail vor dem Termin und, wo es passt, mit einer Anzahlung beim Buchen.

Brauche ich für die Reservierung Hardware?

Nein. Ein gutes System läuft im Browser auf Computer, Tablet oder Handy.

Brauche ich einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung?

Ja, wenn ein Anbieter die Gästedaten für dich speichert. Das verlangt Art. 28 DSGVO.

Quellen

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